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Rückverbindung zu dir selbst - inmitten von Lärm und Alltag

  • 17. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Apr.


Im März, in einem stillen Buchenwäldchen,

bin ich stehen geblieben.


Die alten Blätter hingen noch an den Bäumen,

der Frühling war spürbar – und doch noch nicht ganz da.

In der Ferne hörte ich: Autos, eine Bahn, Motorsägen.


Der Lärm war da.


Und trotzdem…war da auch etwas anderes.


Die Bäume erinnerten mich an etwas sehr Einfaches:

„Komm zurück. Spüre dich.“


Ich blieb stehen.

Atmete.

Und richtete meinen Fokus bewusst neu aus.


Weg vom Lärm.

Hin zu dem, was leise ist.


Und plötzlich wurde es hörbar:

das Zwitschern der Vögel,

das Klopfen eines Spechts,

das feine Rascheln im Wald.


Der Lärm war nicht verschwunden.

Aber meine Wahrnehmung hatte sich verändert.


Die Bäume haben mir gezeigt:

Es ist nicht entscheidend, was im Aussen geschieht.

Sondern worauf wir unseren Fokus richten.


In einer Welt, die oft laut ist, schnell und voller Ablenkung,

verlieren wir leicht die Verbindung zu uns selbst.

Gedanken, Aufgaben, Medien, Erwartungen –

sie ziehen unsere Aufmerksamkeit nach aussen.


Doch die Verbindung ist immer da.


Wir müssen sie nicht suchen.

Wir dürfen uns nur wieder daran erinnern.


Ich habe begonnen, meine Füsse bewusst zu spüren.

Den Boden unter mir.

Die Erde, die trägt.


Mit jedem Atemzug wurde mein Körper ruhiger.


Es begann zu kribbeln –

in den Füssen,

im Körper,

im Nacken.


Wie ein sanftes Erwachen.


Es fühlte sich an, als würden Wurzeln wachsen.


Als würde ich wieder ankommen.


Bei mir.


🌿 Vielleicht ist genau das die Einladung:

Auch im Lärm des Lebens immer wieder zurückzufinden.

In deinen Körper.

In deinen Atem.

In die Verbindung zur Erde.


Denn dort beginnt die Ruhe.

Und dort beginnt deine Kraft.


Fühlst du dich angesprochen, dir selbst wieder bewusster zu begegnen, dann freue ich mich, dich ein Stück auf deinem Weg zu begleiten.

 
 
 

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